Der Chor Chorios im Gottesdienst in der Lüdenhausener Kirche Der Chor Chorios singt im Gottesdienst in der Lüdenhausener Kirche

Chor gestaltet Gottesdienst mit

Ein Gottesdienst ganz im Zeichen der Musik hat die Gemeinde am Sonntag eindrucksvoll zusammengeführt. In der Kirche präsentierte sich der Chor Chorios Lippe unter der Leitung von Sandra Lücke. Bereits zu Beginn wurde deutlich, dass dieser Gottesdienst mehr sein wollte als eine Abfolge vertrauter Elemente. Mit dem gemeinsamen Lied „Ich lobe meinen Gott“ setzte Chor und Gemeinde ein erstes klangliches Zeichen. Die musikalische Linie zog sich konsequent durch die Feier und verband Liturgie, Lesung und Predigt zu einer stimmigen Einheit.

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Prädikant Johannes Rosenhäger stellte seine Predigt unter Worte aus Psalm 98: „Singet dem Herrn ein neues Lied“. Damit griff er nicht nur das Thema des Sonntags auf, sondern spiegelte zugleich das musikalische Konzept des Gottesdienstes wider. Die Lesung aus dem Lukasevangelium – der Einzug Jesu in Jerusalem – fügte sich inhaltlich ein und unterstrich die Atmosphäre von Lob und Aufbruch.

Besondere Akzente setzte der Chor mit abwechslungsreichen Beiträgen. Mit „Alles, das kann nur Musik“ gelang eine lebendige, moderne Interpretation, die die emotionale Kraft des Singens eindrucksvoll transportierte. Während des Abendmahls schuf „Christus, dein Licht“ in einer sensibel gestalteten Wechselwirkung zwischen Chor und Orgel einen ruhigen, meditativen Raum.

Auch im weiteren Verlauf blieb die Musik tragend: John Rutters „All things bright and beautiful“ setzte einen festlichen Schlusspunkt im Verkündigungsteil, bevor Fürbitten und Vaterunser die Gemeinde wieder stärker einbanden. Das gemeinsame Lied „Aufstehn, aufeinander zugehn“ führte schließlich alle Beteiligten noch einmal hörbar zusammen.

Das Bild des Chores im Altarraum – geschlossen in schwarzer Kleidung, akzentuiert durch farbige Schals – unterstrich den professionellen Anspruch und die zugleich offene Ausstrahlung des Ensembles. Die Leitung durch Sandra Lücke wirkte klar und präsent, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

So entstand ein Gottesdienst, in dem Musik nicht bloß schmückendes Beiwerk war, sondern tragendes Element der Verkündigung. Die Verbindung aus liturgischer Tiefe und musikalischer Vielfalt verlieh der Feier eine besondere Intensität – und dürfte vielen Besucherinnen und Besuchern nachhaltig in Erinnerung bleiben.

Foto: Nicole Schnormeier

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All things bright and beautiful: Chorios im Gottesdienst (zum Abspielen Klick auf das Bild)

Blick auf Popchor und Band beim Popgottesdienst in Lüdenhausen Unter der Leitung vonJohannes Neugebauer musizierten Projektchor und in der Band Frontfrau Yvonne Fischer, Reiner Jaworski (Bass), Holger Spierig (Gitarre) und Rüdiger Hainke (Schlagzeug).

Mitreißender Auftakt

Erster Pop-Gottesdienst begeistert in der Lüdenhausener Kirche

Voll besetzt, erwartungsvoll und spürbar neugierig: So präsentierte sich die Lüdenhauser Kirche am Sonntagvormittag beim ersten Pop-Gottesdienst. Unter dem Motto „Spring for the Soul – Frühling für die Seele“ wagte die Gemeinde eine musikalische und liturgische Alternative – und traf damit den Nerv des Publikums. Statt Orgelklänge eröffnete eine Live-Band das Geschehen mit modernen Poparrangements, die den Kirchenraum unmittelbar in eine besondere Atmosphäre tauchten. Ein Projekt-Chor fügte sich klanglich überzeugend ein und verlieh den Liedern eine eindrucksvolle Dynamik. Viele der Sängerinnen und Sänger standen erstmals in dieser Konstellation gemeinsam auf der Bühne – eine Frische, die sich hörbar übertrug.

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Inhaltlich blieb der Gottesdienst dabei klar verankert. Pfarrer Horst-Dieter Mellies verknüpfte die Musiktitel mit Texten und kurzen Ansprachen, wobei das Lied „Wind of Change“ von den Scorpions immer wieder in verschiedenen Variationen und auch als Gebetsbegleitung am Klavier anklang. Die Verbindung aus zeitgemäßer Musik und zugänglicher Sprache wirkte dabei stimmig und nahbar, ohne an Tiefe zu verlieren. Zu den im Gottesdienst gespielten Frühlingstiteln gehörten unter anderem „Here comes the Sun“ von den Beatles, „Walking on Sunshine“, „Listen to the Music“, „Morning has broken“ oder "Sundown".

Besucher ließen sich mitreißen

Viele Besucher in der gut gefüllten Kirche ließen sich sichtbar von der Musik mitnehmen, sangen mit oder spendeten spontanen Applaus – ein in klassischen Gottesdiensten eher seltenes Bild. Die Offenheit der Form schien besonders auch jüngere Besucher anzusprechen, während zugleich vertraute Elemente erhalten blieben.

Musikalischer Initiator des Projekts ist Uwe Rottkamp, der mit diesem Format neue Wege gehen möchte. Aufgrund einer Erkrankung hatte Kirchenmusiker Johannes Neugebauer Einstudierung und Leitung übernommen. Der gelungene Auftakt dürfte ihm Recht geben: Der Pop-Gottesdienst wirkte weder experimentell noch beliebig, sondern sorgfältig gestaltet und überzeugend umgesetzt.

Am Ende stand nicht nur anhaltender Applaus, sondern auch die spürbare Gewissheit, dass hier mehr als ein einmaliges Ereignis stattgefunden hat. Der erste Lüdenhausener Pop-Gottesdienst setzte ein deutliches Zeichen: Kirche kann anders – und genau darin liegt ihre Chance.

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Fotografieren Sie gerne? Jetzt ist die Zeit, in der die Natur neu erwacht und darauf wartet, entdeckt zu werden. Für das Internet und andere Veröffentlichungen suchen wir gute Fotos rund um die Kirche und vor allem vom Friedhof. Wenn Sie also dort einen Spaziergang oder Besuch geplant haben, nehmen Sie den Fotoapparat (ein gutes Handy ist auch ok) mit und versuchen Sie, diese frühlingshaften Orte passend ins Bild zu setzen. Am besten im Querformat, auch Details beispielsweise mit Blumen im Vorder- oder Hintergrund können eindrucksvoll sein. Für die gelungensten Aufnahmen gibt es ein kleines Dankeschön und im Falle der Veröffentlichung natürlich eine Namensnennung. Ihre schönsten Aufnahmen schicken Sie gerne an fotoaktion@kirche-luedenhausen.de. Gutes Gelingen!


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